neoperl - flow, stop and go

Positive Ökobilanz eines NEOPERL® Mengenreglers

Ein Mengenregler im Duschkopf spart während der Nutzung Wasser und Energie. Doch wie viel Wasser und Energie werden bei der Herstellung und Entsorgung des Produkts aufgewendet und wie viel CO2 auf den Transportwegen freigesetzt? Wie sieht das Verhältnis von Aufwendungen und Einsparungen aus?

Zur Beantwortung dieser Fragen führte die Technische Universität Berlin im Rahmen der Doktorarbeit von Markus Berger im Auftrag von Neoperl eine Ökobilanzstudie* durch. Die Erhebung wartet mit einem erstaunlichen Ergebnis auf: Ist der kleine Mengenregler zehn Jahre im Einsatz, so macht er den Ressourcenverbrauch des Herstellungsprozesses um sage und schreibe mindestens das 26000-fache wett. In anderen Worten, nach wenigen Tagen Einsatz hat sich die Herstellung und Installation des Mengenreglers bereits gelohnt – für Mensch und Umwelt.

 

Die Resultate im Überblick

Die Herstellung eines NEOPERL® Mengenreglers verwendet 0,12 MJ Primärenergie, verursacht 5,9 g CO2-äquivalente GHG-Emissionen, und verbraucht 30,3 ml Wasser.

Dem stehen Einsparungen beim Einsatz eines Mengenreglers von 19231 MJ Primärenergie, 1223 kg CO2-Äquivalenten und 790 Liter Wasserverbrauch (sowie 166200 Liter Wassergebraucht) gegenüber. 

Die Details der wissenschaftlichen Studie

Die wissenschaftliche Studie wurde von der Technischen Universität Berlin am Institut für Technischen Umweltschutz unter Dr. Ing. Markus Berger durchgeführt. Die Studie berücksichtigte bei der Berechnung des Wasser- und Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen den gesamten Lebensweg eines NEOPERL SHL-C 2.5 gpm Mengenreglers - von der Rohstoffgewinnung über die Materialherstellung, den Transport und die Montage bis hin zur Entsorgung.

Bei der Berechnung des Wasserverbrauchs wurden die folgenden Annahmen getroffen: 

  • Zweipersonenhaushalt
  • Jede Person duscht einmal täglich fünf Minuten lang, 300 Tage im Jahr, auf zehn Jahre gerechnet
  • Durchfluss von 15.0 l/min ohne Mengenregler, 9.5 l/min mit Mengenregler ergibt eine Wassereinsparung von 166'200 Litern über zehn Jahre
  • Wassertemperatur von 10°C eingangs und 37°C in der Dusche
  • Spezifische Wärmekapazität von 4.19°kJ/(kg°K) 4.831 kWh eingesparte thermische Energie.

Als Basis für die Berechnungen diente die GaBi6 Software von Thinkstep (2014). GaBi beinhaltet eine umfangreiche, jährlich aktualisierte Datenbank, in der die Umweltprofile zahlreicher Materialien und Energieträger hinterlegt sind.

Die Ökobilanzstudie wurde gemäss ISO 14044 durchgeführt. Sie finden die Studie online (auf Englisch) unter:

http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs13201-015-0328-5

Die Doktorarbeit von Herrn Berger finden Sie hier.

*Berger, M.;Sächtig, M.; Weis, C.; Finkbeiner, M.. Amount of water needed to save 1 m3 of water: life cycle assessment of a flow regulator. Applied Water Science 2015, in press, DOI: 10.1007/s13201-015-0328-5